pop-up wohnen



     

Pilotprojekt: Wohnzwischennutzung in einer leerstehenden Bürofläche


Reallabor mit Studierenden der HCU Hamburg in Kooperation mit V. Prof. Dr. Sabine Hansmann des Lehrstuhls Architektur, Raum und Gesellschaft. April - August 2025

Wir wollen unsere in der Theorie entwickelte Idee der Wohnzwischennutzung im Büroleerstand (Bachelorthesen) nicht nur denken, sondern praktisch erproben. Als eines von 22 ausgewählten Pilotprojekten werden wir im Sommer 2025 von der Stadt Hamburg im Rahmen des Programms „Verborgene Potenziale Innenstadt“  gefördert. Im Sommersemester 2025 realisieren wir dafür in Kooperation mit V. Prof. Dr. Sabine Hansmann (Fachgebiet Architektur, Raum und Gesellschaft) an der HafenCity Universität Hamburg ein Reallabor mit 16 Master-Studierenden. 

Ausgangspunkt ist eine rund 150 Quadratmeter große leerstehende Büroetage am Alten Fischmarkt in Hamburg, die wir für das gesamte Semester für den Design-Build Prozess des Entwurfes und für eine anschließende 4-wöchige Test-Wohnphase nutzen dürfen. Unser Reallabor versteht sich als experimenteller Raum, in dem wir alternative Wohnformen praktisch erproben. In einem gemeinsamen Entwurfs- und Aushandlungsprozess entwickeln wir Konzepte für die temporäre Umgestaltung der Fläche. Wir öffnen bestehende Strukturen, schaffen einen gemeinschaftlichen Wohnbereich mit Küche und realisieren die Umbauten in kollektiver Eigenleistung. Ein zentraler Bestandteil unseres Ansatzes ist die Wiederverwendung vorhandener Materialien. Bestehende Bauteile werden umgedeutet und in neue Funktionen überführt. Ergänzend entwickeln die Studierenden ein modulares Möbelsystem, das flexibel einsetzbar und für zukünftige Projekte wiederverwendbar ist. Während der vierwöchigen Wohnphase wird das Büro zum Alltagsexperiment: Wir kochen, schlafen und leben gemeinsam vor Ort, entwickeln neue Routinen und treten in Austausch mit der Nachbarschaft. Öffentliche Formate laden Interessierte ein, Einblicke in das Projekt zu gewinnen.

Das Reallabor macht Potenziale von Leerstand sichtbar und versteht sich als Impuls für einen nachhaltigen und gemeinschaftlich gedachten Umgang mit städtischem Raum.

©Arman Jeddi



©Arman Jeddi
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©vonwegenleer
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©Arman Jeddi
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Teilnehmende Studierende und die Entwürfe:
Möbelsystem: Arman Jeddi, Malte Koch, Vicent Mas Cabrera, Lilli Ritter
Küchenentwurf: Alicia Bastrup, Luise Kempf, Soukey Seck
Reversible Dusche: Robin Paasen, Alireza Samadi Nazari, Luise Kempf, Malte Koch 
Events: Michèle Armbrecht und Amy Freitag
Logos: Franziska Jacobi, Lilli Ritter, Duru Yigit
Wohnrituale: Berit Jagels und Lucas Bryssinck

Gäst*innen im Projekt:
Marieke Behne, Ulrike Brandi,  Bernd Dahlgrün, Friederike Daumiller, Antonia Lembcke, Lukasz Lendzinksi, Till Rudolph, Lara Stöhlmacher


Die Förderung:
Das Projekt “Pop-Up Wohnen” findet als Pilotprojekt im Hamburger Programm “Verborgene Potenziale - Gemeinschaftliche Entwicklung der Nutzungsvielfalt für eine lebendige und resiliente Hamburger Innenstadt” statt und wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm “Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren” des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

           


Weitere Unterstützer*innen: